Unsere Top Jobs & Stellenangebote für Industriekaufleute

So finden Sie als Industriekaufmann / Industriekauffrau unsere Stellenangebote

Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit dem richtigen Personal. Damit Erfolg permanenter Begleiter eines Unternehmens bleibt, ist Stegmann genau der richtige Partner in Sachen Personaldienstleistung. Und wenn Sie als Bewerber eine neue Herausforderung suchen, dann können Sie mit Stegmann jederzeit erfolgreich neue Perspektiven entwickeln.

Ob Aushilfe oder hoch qualifiziertes Fachpersonal: Stegmann ist seit mehr als 35 Jahren erfolgreicher Personalpartner in Industrie, Technik und für kaufmännische Dienstleistungen. Ob Hamburg, Berlin oder München. Mit einem bundesweiten Netz von mehr als 60 Niederlassungen präsentiert sich Stegmann als landesweiter verlässlicher Partner für Personaldienstleistungen. Ein Standort befindet sich auch in Ihrer Nähe. Sie finden selbstverständlich unsere Jobs auf unserer Webseite und wir schalten Stellenanzeigen in allen üblichen Jobbörsen, wie Indeed, Monster oder bei eBay-Kleinanzeigen. So verpassen Sie keine passende Anzeige.

Oftmals sind unsere Jobangebote auch interessant für Quereinsteiger. Viele, die berufliche Alternativen suchen, finden durch die Hilfe unserer Jobprofis ihren Traumberuf. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden den Beruf des Industriekaufmanns etwas genauer vorstellen. Möglicherweise sagen Sie nach der Lektüre: Das ist genau mein Ding! Diesen Job will ich unbedingt machen!

 

Übrigens: Selbstverständlich sind Industriekauffrauen genauso angesprochen und gemeint, auch wenn wir aus Gründen der Lesbarkeit nur die männliche Berufsbezeichnung verwenden.

 

Das Berufsprofil des Industriekaufmanns und der Industriekauffrau

Der Industriekaufmann ist ein kaufmännischer Beruf, der in den meisten Fällen in einem Büro stattfindet. Der Arbeitsplatz wird oft um Lager oder Produktionshallen erweitert. Kontakt mit Lieferanten und Kunden gehört ebenfalls zum Tagesgeschäft. Typisch für diesen Beruf sind weiterhin flexible Arbeitszeiten. Dienstreisen lassen sich manchmal nicht vermeiden, sind aber dennoch eher selten.

 

Industriekaufmann ist nicht gleich Industriekaufmann. Das Tätigkeitsfeld kann sehr variieren, je nachdem welcher Bereich eines Unternehmens abgedeckt wird. Arbeitet ein Industriekaufmann in der Marketingabteilung eines Betriebes, arbeitet er an Marketingstrategien mit, ist er hingegen in der Finanzwirtschaft beschäftigt, geht es vor allem um die Verwaltung des dortigen Geschäftsverkehrs. Im Personalwesen ist der Personaleinsatz und die Verwaltung desselben wiederum ein wichtiges Beschäftigungskriterium.

 

Grundsätzlich arbeiten Industriekaufleute ...

·         in nahezu allen Branchen und sämtlichen kaufmännischen Unternehmensbereichen.

·         mit betriebswirtschaftlichen Themen.

·         mit dem Kauf und Verkauf von Produkten, beraten und betreuen dabei Kunden.

·         in der Personalverwaltung mit Personalauswahl und Personaleinsatz.

·         mit Vorgängen innerhalb des Rechnungswesens.

·         projektorientiert und steuern entsprechende Arbeitsprozesse.

Die Aufgaben als Industriekaufmann / Industriekauffrau

Industriekaufleute sind mit der Steuerung betrieblicher Prozesse beschäftigt und betrachten diese unter betriebswirtschaftlichen Aspekten. Während sie in der Produktion Prozessabläufe und Produktionsabläufe unter die Lupe nehmen und verantworten, kümmern sie sich im Vertrieb um Angebote und Verkaufsverhandlungen. Im Finanzbereich konzipieren sie die Kosten- und Leistungsrechnungen während sie in der Personalabteilung Personalstatistiken erstellen und weitere verwaltungsrelevante Leistungen erbringen, wie zum Beispiel das Erstellen der Lohnabrechnungen. Grundsätzlich sind Industriekaufleute Allroundkaufmänner und –frauen, die mit allen möglichen kaufmännischen Aufgaben betreut werden können. Zusätzlich kommunizieren sie mit allen Akteuren innerhalb des gesamten Unternehmens- und Betriebsspektrums: den Kunden, Mitarbeitern, Zulieferern und der Geschäftsleitung. Demensprechend ist der Beruf sehr anspruchsvoll und aufgrund seiner Schnittstellenfunktion extrem vielseitig, abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Aus diesem Grund werden sehr oft Auszubildende mit Hochschulreife als Bewerber gesucht.

 

Gängige Anforderungen an Industriekaufleute:

·         Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau

·         Mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung

·         Gute bis sehr gute Englischkenntnisse

·         Sicherheit im Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen

·         Aufgeschlossene und belastbare Persönlichkeit, die gern im Team arbeitet und Spaß an Ihrem Beruf hat

So läuft die Ausbildung ab

Wer sich für den Beruf des Industriekaufmanns interessiert, fragt sich: Wie werde ich das? Die Antwort ist einfach: Durch die duale Ausbildung. Klassischerweise findet die Ausbildung zum Industriekaufmann und zur Industriekauffrau im Betrieb und in der Berufsschule statt. Die Ausbildung im Unternehmen sorgt für die erforderliche Praxis und der Lernort Berufsschule vermittelt die theoretischen Grundlagen. Wie in beinah allen dualen Ausbildungen findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung warten schriftliche Prüfungen in den Bereichen Geschäftsprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde und eine zusätzliche mündliche Prüfung auf den neuen frischgebackenen Industriekaufmann.

 

Der kleine Karriereberater: Als Industriekaufmann durchstarten!

Der Abschluss als Industriekaufmann ist für viele nicht das Ende der Ausbildung, sondern der Beginn einer lebenslangen Entwicklung. Schließlich sind die Fortbildungsmöglichkeiten enorm. Viele Industriekaufleute bilden sich weiter zum Betriebs- oder Fachwirt. Auch in diesen Fällen kann man verschiedene Schwerpunkte setzen, z. B. Personalwesen, Rechnungswesen oder Logistik. Auch ein anschließendes Studium nutzen viele, um BWL, Industriebetriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaften zu belegen.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick:

·         Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau
Nach dem Ende der Ausbildung ist vor der Weiterbildung! Es gibt spannende Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Besonders große und international agierende Unternehmen bieten vielfältige Perspektiven.

 

·         Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt
Wer mindestens ein Jahr Berufserfahrung aufweisen kann, darf an der Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt teilnehmen. In der Regel dauert sie in Vollzeit zwei Jahre. Man kann aber auch eine Teilzeitausbildung belegen, die vier Jahre dauert. Die Weiterbildung wird von Fachakademien oder Fachschulen für Wirtschaft angeboten und ist der erste Schritt hin zu Führungspositionen.

 

·         Weiterbildung zum Fachkaufmann IHK
Diese Weiterbildung ist in verschiedene Schwerpunkte unterteilt und dauert, abhängig davon, ob sie in Voll- oder Teilzeit absolviert wird, drei, bzw. vier Jahre. Mögliche Schwerpunkte können sein: Marketing, Büromanagement, Personal oder Organisation. Die Abschlüsse sind deutschlandweit einheitlich geregelt.

 

·         Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter
Wer drei Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, darf Bilanzbuchhalter werden. Diese Weiterbildung wird ebenfalls in verschiedenen Formaten angeboten und kann je nach Intensität zwischen 3 Monaten und 2 Jahren andauern. Der Bilanzbuchhalter ist auf den Bereich Finanz- und Rechnungswesen fokussiert.

 

·         Hochschulstudium der Wirtschaftswissenschaften
Neben einer Weiterbildung wie bereits oben geschildert, hat ein Industriekaufmann auch die Möglichkeit, sich an einer Universität einzuschreiben und beispielsweise den Studiengang Wirtschaftswissenschaften zu belegen.

 

Fazit Industriekaufmann

Der Industriekaufmann ist die universale kaufmännische „Allzweckwaffe“. Man kann ihn in den unterschiedlichsten kaufmännischen Bereichen und Branchen einsetzen. Sie kaufen Waren ein, verhandeln mit Kunden oder Zulieferern oder kümmern sich um das Personal. Aus diesem Grund ist der Beruf auch bei jungen Menschen begehrt und belegt im Ranking der beliebtesten Ausbildungsberufe jährlich Spitzenpositionen.

Und tatsächlich hat der Beruf außerordentliches Potenzial über alle Branchen hinweg. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Nahrungsmittel, Chemie, Autos, Textilien, Elektronik oder Maschinenbau geht. Nahezu jeder Betrieb, der irgendwas produziert benötigt Industriekaufleute. Und ein Branchenwechsel ist jederzeit möglich, denn die Strukturen ähneln sich in fast allen Bereichen und ermöglichen ein schnelles Orientieren und Einarbeiten. Diese universale Einsatzmöglichkeit legt natürlich hohe Hürden an die Anforderungen. Aus diesem Grund besitzen in der Regel mehr als die Hälfte der Auszubildenden die Hochschulreife. Aber auch gute Realschüler haben durchaus Chancen. Gerade, wenn sie bereits ein überzeugendes Praktikum absolviert haben und der Betrieb der Meinung ist, der Praktikant sei als Azubi genau der Richtige. Sehr oft werden aufgrund der hohen Bewerbungszahlen Tests durchgeführt. Und selbstverständlich sind gute Mathe-, Deutsch- und Englischnoten Voraussetzung für eine Ausbildung. Auch Auslandsaufenthalte helfen Bewerbern, den begehrten Job zu erhalten. Denn wer in der Lage ist, sich mit internationalen Geschäftspartnern zu verständigen, hat in der exportorientierten deutschen Wirtschaft einen enormen Vorteil.

Idealerweise durchläuft ein beginnender Industriekaufmann alle Bereiche eines Unternehmens. Wer mit Zulieferern über Ware verhandelt, Preise kalkuliert und das Material kennt, wer personaltechnisch Fragen zum Urlaubsanspruch und zu tarifrechtlichen Vorschriften beantworten kann und schnell die Buchführung beherrscht, der kann von sich behaupten, dass er die Produktion und das Produkt kennt wie kein zweiter. Nicht selten arbeiten beginnende Industriekaufleute zu Beginn ihrer Ausbildung in der Produktion mit, um ein Gespür und Verständnis für die eigene Ware zu bekommen, die man später verkauft und vertreibt. So ist man schon während der Ausbildung mitten im Geschehen und führt schnell Einkaufs- und Verkaufsgespräche und übernimmt große Verantwortung. Wie in allen dualen Ausbildungsberufen üblich sorgt das Unternehmen dabei für die praktische Umsetzung des am Lernort Berufsschule erworbenen theoretischen Wissens. Gerade die Umsetzung eines abstrakten Kontensystems und das Rechnungswesen allgemein sind dabei große Fallstricke und benötigen Ausdauer und hohe Konzentrationsfähigkeiten.

So vielfältig die Aufgaben eines Industriekaufmanns sind, so variabel sind auch die Verdienstmöglichkeiten, die stark nach Branche variieren. Liegt die Ausbildungsvergütung zwischen 700 und 900 Euro, je nach Ausbildungsjahr, können Berufseinsteiger z. B. in der Metallindustrie, die traditionell gut bezahlt, mit 2500 bis 3000 Euro rechnen.

 

Für den Industriekaufmann mit dem Blick für die große Karriere stehen nach der Ausbildung und ersten Berufserfahrungen viele lukrative Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Die Chancen auf dem Stellenmarkt sind für motivierte Bewerber jedenfalls sehr gut. Darin sind sich alle Experten einig.