Unsere Top Jobs & Stellenangebote für Kfz-Mechatroniker

Kfz-Mechatroniker Stellenangebote

So finden Sie mit uns Kfz-Mechatroniker-Stellenangebote

Wenn Sie auf der Suche nach neuen beruflichen Aussichten sind, bietet Stegmann Ihnen viele Chancen. Unabhängig, wo sich Ihr Lebensmittelpunkt befindet: Ob Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Köln oder irgendwo dazwischen... Mit mehr als 60 Niederlassungen bieten wir bundesweit Jobs und neue berufliche Perspektiven. Ergänzt wird unser Angebot durch eine Online-Jobbörse. Ferner veröffentlichen wir unsere Stellenanzeigen auch auf anderen Jobbörsen wie eBay Kleinanzeigen, Monster oder Indeed.

Oftmals sind unsere Jobangebote auch interessant für Quereinsteiger. Viele, die beruflich um- oder neu aufsatteln möchten, finden durch die Hilfe unserer Jobexperten ihren Traumberuf. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden auch den Kfz-Mechatroniker etwas genauer vorstellen. Vielleicht sagen Sie nach der Lektüre: Das ist genau mein Job! Das will ich unbedingt machen!

Übrigens: Wenn immer wir vom Kfz-Mechatroniker in diesem Text sprechen, meinen wir damit natürlich auch die Kfz-Mechatronikerin!

 

Berufsprofil Kfz-Mechatroniker

Was macht ein Kfz-Mechatroniker?

Seit 2003 löst der Kfz-Mechatroniker die alte Berufsbezeichnung Kfz-Mechaniker ab und vereint zusätzlich die noch älteren Bezeichnungen Kfz-Elektriker und Automobilmechaniker. Der Grund: Immer mehr komplexe Technik und der Einzug computerunterstützter Hilfs- und Kontrollmittel haben das Aufgabengebiet anspruchsvoller werden lassen.

Kfz-Mechatroniker sind DIE Experten für Fahrzeug-Technik und Kfz-Elektronik. Sie untersuchen sämtliche elektronischen und mechanischen Systeme, diagnostizieren Fehlfunktionen und mit Hilfe verschiedener Mess- und Prüfsysteme und entsprechenden Werkzeugen und Hilfsmittel beheben sie Fehler und setzen ein kaputtes Auto instand.

 

Die Aufgaben als Kfz-Mechatroniker im Überblick:

  • Diagnosearbeiten
  • Instandhaltung
  • Um- & Nachrüstung
  • Codierung von Steuergeräten
  • Dokumentation der Arbeit
  • Kundenkommunikation

 

Je nach Ausbildungsschwerpunkt besetzen Mechatroniker im Berufsalltag folgende Aufgabengebiete:

  • Fahrzeugkommunikationstechnik (Sicherheits- und Navigationssysteme)
  • Motorradtechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Personenkraftwagentechnik

Die Ausbildung findet in fünf unterschiedlichen Schwerpunkten statt: Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik, System- und Hochvolttechnik, Karosserietechnik oder Personenkraftwagentechnik. Während die Ausbildung in den ersten beiden Jahren für alle Schwerpunkte identisch ist, entscheidet man sich im letzten Ausbildungsjahr für einen Schwerpunkt.

Mit welchen Aufgaben und Tätigkeiten beschäftige ich mich im Berufsalltag?

Da Reparaturen nicht vorhersehbar sind und oft schnell erledigt werden müssen ist eine gewisse Stressresilienz sicher wünschenswert. Die Arbeit in gebückter Haltung erfordert zudem eine ausgeprägte körperliche Belastbarkeit. Ein guter physischer Zustand ist dementsprechend vorteilhaft. Der zeitweilige Umgang mit gefährlichen Substanzen wie Batteriesäure, Öl und anderen Flüssigkeiten erfordern zudem Sorgfalt und Genauigkeit bei der Arbeit.

 

Welche Interessen und Vorkenntnisse sind für Kfz-Mechatroniker wichtig?

Einen guten Hauptschulabschluss verlangen die meisten Betriebe, wenn sie einen Auszubildenden suchen. Sicherlich ist ein höherer Schulabschluss kein Nachteil

Folgende Vorkenntnisse sollten aber Interessenten als zukünftige Kfz-Experten mitbringen:

  • Interesse an Fahrzeugen
  • mathematische Kenntnisse
  • Freude an Technik und Elektronik
  • Grundlegendes technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit
  • Soziale Kompetenz

Wo arbeite ich als Kraftfahrzeugmechatroniker?

Die meisten KFZ-Mechatroniker arbeiten hauptsächlich in Werkstätten. Große Unternehmen mit eigenem Fuhrpark unterhalten ebenfalls eigene Werkstätten. Manchmal werden Kfz-Experten auch für vertriebliche und kaufmännische Tätigkeiten eingesetzt.

 

Einsatzgebiete von Kfz-Mechatronikern:

  • Werkstätten
  • Autohäuser
  • Einzelteile- oder Ersatzteilehändler, Großhandel
  • Pannenhilfsdienste
  • Hersteller oder Zuliefererbetriebe
  • Nahverkehrsbetriebe
  • Logistikunternehmen mit eigenem Fuhrpark

Wie wird man eigentlich Kraftfahrzeugmechatroniker?

Die größten Rennfahrer haben einmal klein angefangen... nämlich mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Doch die Ausbildung hat im Laufe der Jahre eine deutliche Wandlung erfahren. Der Einzug computergestützter Kontroll- und Hilfsmittel hat die einfache Kfz-Mechanik umfassend revolutioniert.

Wie bereits erwähnt dauert die duale Ausbildung in der Regel 3,5 Jahre. Im ersten Lehrjahr findet die berufliche Grundbildung statt. Die anschließende Fachausbildung dauert dann noch einmal eineinhalb Jahre, während sich der Auszubildende im letzten Jahr sich ausschließlich seinem gewählten Fachgebiet widmet.

Die folgende tabellarische Übersicht informiert ausschnitthaft über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf des Kraftfahrzeugmechatronikers und Kraftfahrzeugmechatronikerin:

  • Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  • Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  • Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  • Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen
  • Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten
  • Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  • Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  • Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten
  • Fahrzeug- und Karosserieschäden analysieren

 

(Quelle: Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerin)

Im 2. Lehrjahr findet die Zwischenprüfung statt, am Ende der Ausbildung nach 3,5 Jahren eine Abschlussprüfung oder auch Gesellenprüfung genannt. Die schriftliche und mündliche Prüfung stellt das erworbene praktische Können unter Beweis.

Alternative Studium

Aber nicht nur eine duale Berufsausbildung kommt für Interessenten in Betracht. Abiturienten können eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit einem Hochschulstudium verknüpfen. Dieses sogenannte Verbundstudium qualifiziert für Führungsaufgaben in der Automobilbranche und schafft exzellente Perspektiven.

 

Weiterbildung und Zukunftsperspektiven

Die Karriereaussichten im Kfz-Gewerbe sind überdurchschnittlich hoch. Die stetigen Entwicklungen in der Branche verlangen gut ausgebildete Fachkräfte. Dementsprechend ist die Nachfrage seit vielen Jahren unverändert gut. Aber eine abgeschlossene Ausbildung bedeutet nicht das Ende des Lernens und der Weiterentwicklung. Wer jobtechnisch durchstarten möchte, kann im Anschluss an die Ausbildung die Meisterausbildung anvisieren. Zudem steht einem Kfz-Mechatroniker der Weg in die Selbstständigkeit offen. Mit Meisterausbildung praktisch sofort, ohne Meistertitel müssen einige Jahre Berufserfahrung, davon in leitender Position, nachgewiesen werden.

Die Automobilbranche ist der größte Arbeitgeber in Deutschland. Beinahe jeder siebte Job wird im Auftrag oder in Abhängigkeit von der Autoindustrie ausgeübt. Kein Wunder, dass dieser Wirtschaftszweig zum bestorganisierten gehört. Damit einhergehend bieten sich viele Möglichkeiten an, sich weiter zu bilden. Die gefragtesten Weiterbildungen sind: Geprüfter Kfz-Servicetechniker oder auch der Automobil-Serviceberater.

Karrierebaustein Weiterbildung: Zum Beispiel der KFZ-Technikermeister

Eine gute abgeschlossene Berufsausbildung ist sicherlich ein solides Fundament für berufliche Entwicklung und Perspektive. Aber sie bedeutet nicht automatisch das Ende des Lernens. Im Gegenteil. Wer auf Karriere in einer sich ständig verändernden Umgebung setzt, der darf das Thema Weiterbildung auf keinen Fall vernachlässigen. Nur mit Aufstiegsfortbildungen kann man in Erwägung ziehen, Führungspositionen zu erreichen. Zudem sichern Fortbildungen auch finanzielle Vorteile, wenn es darum geht, Leitungsfunktionen zu übernehmen. Die mit Abstand beliebteste Fortbildung für Kfz-Mechatroniker ist die zum Kfz-Technikermeister. Mit dieser Fortbildung kann man sofort den Start in die Selbstständigkeit unternehmen. Wer eine solche Weiterbildung ins Auge fasst, sollte wissen, dass es möglich ist, ein sogenanntes Aufstiegs-BAFÖG zu beantragen. Diese finanzielle Unterstützung, früher Meister-BAFÖG genannt, wird zum Teil als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Ein weiterer Anteil wird als nicht rückzahlbares Darlehen gewährt. Wer die Weiterbildung zum Kfz-Technikermeister unternimmt kann also unter gewissen Voraussetzungen eine Förderung zum Lebensunterhalt während der Weiterbildung erhalten. Aber nicht nur der Schritt in eine Selbstständigkeit wird durch die Fortbildung zum Meister erleichtert: Mit dem Meisterbrief erhalten die Kfz-Experten auch die Möglichkeit eine weitere Fortbildung zum Geprüften Betriebswirt HWO zu machen. Eine erfolgreiche Meisterprüfung ermöglicht außerdem das Studium an einer Hochschule auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Selbstverständlich wirken sich die Fortbildungen auch auf das Gehalt aus. Als Meister verdient man in der Regel mehr als der herkömmliche Kfz-Mechatroniker. Laut Statistik beträgt das zu erwartende Einkommen eines Kfz-Meisters zwischen 3655 Euro und 4118 Euro im Monat (Quelle: Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration).

 

Karrierebaustein Weiterbildung: Zum Beispiel der staatlich geprüfte Techniker Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

In fast allen technischen Jobs gibt es die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker zu machen. So auch im Kfz-Gewerbe. Diese eher theoretische Ausbildung ist für alle interessant, die im Anschluss nicht unbedingt ihre eigene Werkstatt aufmachen möchten, sondern Leitungsfunktionen in der Entwicklung, im Vertrieb oder im Qualitätsmanagement anstreben. Selbstverständlich kann man mit diesem Abschluss ebenfalls studieren. Und selbstverständlich ist auch mit dieser Weiterbildung eine Gehaltssteigerung in aller Regel verbunden.

 

Eine Fülle von Möglichkeiten – fachlich und persönlich

Neben den bereits angesprochenen Weiterbildungsmöglichkeiten tummeln sich weitere Chancen auf Entwicklung des vorhandenen Potenzials. Gerne bilden sich Kfz-Mechatroniker auch zum Technischen Fachwirt aus. Ideal ist diese Fortbildung, wenn man technisches Verständnis mit kaufmännischen Kenntnissen unterfüttern möchte, um Schnittstellenpositionen im Einkauf oder Vertrieb zu besetzen. Die Kombination aus technischem und kaufmännischem Wissen ist in Unternehmen sehr begehrt.

 

Aber nicht nur Fortbildungen, die ein definiertes Ziel samt Abschlussprüfung anbieten, sind lohnenswert. Es gibt eine Menge fachlicher und persönlicher Weiterbildungsangebote, die die eigenen Potenziale wecken und den Lebenslauf günstig erweitern. Dazu gehören Persönlichkeitsentwicklungsseminare, die sich zum Beispiel der Kommunikationsfähigkeit widmen. Der Umgang mit Kunden und Reklamationen ist kein Lernfeld in der Berufsausbildung. Umso wichtiger, fundierte Kenntnisse in entsprechenden Fortbildungen zu sammeln und praktisch anzuwenden. Wie schon erwähnt ist die ständige technische Veränderung der Hauptmotor für den Wunsch nach Weiterbildung. Wer auf dem neuesten Stand der Technik sein will, kommt gar nicht umhin, entsprechende Angebote wahrzunehmen, um sich, sein Unternehmen und sein Team zu unterstützen und beruflich immer die Nase im Wind zu haben.

 

Fazit: Ausbildung und Anforderungen

Selbstverständlich ist die wichtigste Grundlage das technisch-handwerkliche Knowhow, um den Anforderungen des Berufes gerecht zu werden. Wer mit Kunden zu tun hat, benötigt zudem gewisse kommunikative Fähigkeiten, um Kunden zum Beispiel zu erklären, welche Reparaturen warum erfolgten und um möglicherweise neu verbaute Komponenten zu erklären und Hinweise zur Bedienung zu geben. Grundsätzlich dauert eine Ausbildung 3,5 Jahre und eine abgeschlossene Berufsausbildung bietet eine Fülle von Weiterbildungsmöglichkeiten. Sehr oft bietet Stegmann seinen beschäftigten Kfz-Mechatronikern besondere Weiterbildungen an oder stellt Unterstützung für fehlende Qualifikationen in Aussicht, wenn motivierte Bewerber für einen Job in Frage kommen. Wenn Sie sich für einen Job als Kfz-Mechatroniker bei Stegmann interessieren, dann kontaktieren Sie die nächstgelegene Niederlassung und bewerben Sie sich einfach. So starten Sie erfolgreich Ihre neue Karriere!